Kategorie: Spielberichte 1. Mannschaft

  • +++ Dreckiger Sieg dank „Ötze“ +++

    +++ Dreckiger Sieg dank „Ötze“ +++

    SG Reinhardshagen – SG Klei./Hun./Doh. 1:2

    Die wilde Reise geht weiter für die „Schwarzen“ und man setzte eine bärenstarke Serie fort, landete den 8. Sieg in Folge und holte sich 3 wichtige Punkte, die man im Hinspiel verloren hatte, zurück. Doch bis dahin war es ein langer, schwerer und sehr holpriger Weg, was natürlich auch dem Platz in Veckerhagen geschuldet war. Es sollte ein Geduldspiel werden, worauf unser Coach auch vorbereitet war.

    Ansehnlicher Fußball war das nicht, eher für beide Seiten eine schwere Kost. Der Gastgeber verteidigte kompakt und gewohnt robust, ließ so im ersten Durchgang keine wirklich echte 100 % – ige für unsere Farben zu. Ganz im Gegenteil, nach Missverständnissen bei einem Einwurf hätte Paar die eigenen Farben in Führung bringen können, er war es auch, der eine weitere Halbchance knapp vergab. Sein Schuss aus 16 Metern verfehlte das Ziel knapp. Auch wenn wir über weite Strecken den Ball in unseren Reihen hatten, war der Gastgeber gefährlicher, zielstrebiger. Mit einem Remis ging es in die Halbzeit und wir wurden aktiver, ohne die große Kreativität dabei zu entwickeln. Ein halbes Pingpong – Tor musste her, wo natürlich „Ötze“ wieder richtig stand und zur Führung traf. Zu diesem Zeitpunkt etwas überraschend.

    Doch das Team aus Reinhardshagen biss sich wieder zurück in die Partie und kam durch einen Freistoß – Hammer zum Ausgleich. Ein schönes Tor, wenngleich es hätte nicht zählen dürfen. Unter Bedrängnis lenkte vorher Schinzel unkontrolliert den Ball mit dem Oberschenkel zum Keeper Behnke zurück, dieser nahm ihn auf und der Unparteiische entschied auf indirekten Freistoß. Diesen hätte es nur geben dürfen, wenn a) Der Ball kontrolliert zurück gespielt wurden wäre und viel wichtiger b) der Ball mit dem Fuß zum Torhüter gepasst wurde, und der Fuß endet bekanntlich am Sprunggelenk. Wie auch immer – der Ausgleich war verdient und der Gastgeber witterte wie im Hinspiel, dass hier mehr drin ist. Genau dann, als sie mutiger wurden auch in der Offensive, spielte sich unsere SG über außen frei. Schäfer flankte scharf in die Mitte und von hinten kommend nickte einmal mehr „Ötze“ zur Führung ein. Von diesem Wirkungstreffer konnte sich der Gegner nicht mehr erholen.

    Wir gewannen das schwache Spiel glücklich gegen einen gut auf uns eingestellten Gegner. Ein wichtiger Sieg im Kampf um die Tabellenführung.

    „Völlig Latte wer jetzt noch 1 oder 3 Chancen mehr hatte. Wir wollten hier heute gewinnen, egal wie das aussieht und das haben wir geschafft. Was mir nicht passt ist die fehlende Zielstrebigkeit und Konzentration meiner Jungs heute bei unzähligen Standards – da müssen wir viel mehr draus machen auf so einem Platz.“, kommentierte Andjelkovic.

    Zum Wunden lecken bleibt nicht viel Zeit, bereits Mittwoch ist der SV Reichensachsen zu Besuch.

    Auf geht‘s, SG !!

  • +++ Heimsieg im absoluten Topspiel +++

    +++ Heimsieg im absoluten Topspiel +++

    SG Klei./Hun./Doh. – KSV Hessen Kassel II 1:0

    Riesenjubel, große Freude, Sonnenschein und 3 ganz wichtige Punkte waren es am Ende des Spieltags beim Aufeinandertreffen des Tabellenersten und des Tabellendritten. Vor einer großartigen Kulisse von knapp 500 Zuschauern begegneten sich der KSV und unsere SG auf Augenhöhe.

    Ganz viel vorgenommen hatten sich unsere „Schwarzen“, die gestern in weiß auflaufen mussten. Man wollte sich revanchieren für die herbe Hinspiel – Pleite, als man in Kassel deutlich mit 4:0 verlor. Dies war unseren Jungs von der ersten Minute anzumerken, sie gingen höchst konzentriert und aggressiv zu Werke, was sich auch in 6 gelben Karten zeigte. Auf den nach wie vor schwierigen Platzverhältnissen in Kleinalmerode passten Sie sich besser den Gegebenheiten an und ließen ein geordnetes Aufbauspiel der Gäste nicht zu, suchten mit schnellen Angriffen dann vorn immer wieder „Ötze“.Rippel und Demus meldeten dazu Marcel Fischer ab, um den sich bei Standardsituationen gestern auch Kalle Theune kümmerte, mit Erfolg. Der KSV hatte zumindest optisch mehr vom Spiel, zumindest mehr Ballbesitz, konnte sich aber in den ganzen 90 Minuten keine echte 100 % – ige Chance erarbeiten. Auch dies spricht für die tolle Mannschaftsleistung unserer SG.

    Nach 20 Minuten gingen wir dann nach einem langen Ball von Torben Rippel und der Ablage von Theune durch „Ötze“ in Führung. Wie gewöhnlich fackelte unser Torjäger nicht lang und schloss direkt zur Führung ab – 1:0. Die Freude war riesig, der „Hügel“ in Kleinalmerode tobte.

    Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild, Kassel hatte oft den Ball, fand aber keinen Weg um die robuste Hintermannschaft von uns zu knacken. Im Gegenteil, die gefährlichen Aktionen und Nadelstiche setzten weiterhin wir, so hatte Murati 2 große Gelegenheiten für die Vorentscheidung zu sorgen. Einmal wurde der Ball noch von der Linie gekratzt, ein anderes Mal verzweifelte auch er am holprigen Platz. Dazu war das Geschrei groß, als ein Verteidiger der Gäste ganz offensichtlich den Ball im Strafraum mit der Hand klärte – doch ein Pfiff blieb aus, hier hätte es Handelfmeter geben müssen.

    Doch auch nach 3 – minütiger Nachspielzeit blieb es bei der knappen Führung. Der Unparteiische pfiff nach Minute 93 ab und wir hatten den KSV nach 12 Siegen in Serie geschlagen. Unsere Zuschauer feierten einmal mehr unsere Mannschaft für ihre aufopferungsvolle und leidenschaftliche Leistung.

    „Absolut geil, was hier heute los war und die Jungs daraus gemacht haben. Heute haben einfach alle geliefert, wir brauchten diesen ganz besonderen Tag um ein starkes Team wie den KSV zu besiegen.“, lobte Andjelkovic nach dem Spiel.

    Der Trainer der Hessen sah es ähnlich, bestätigte dass unsere SG der verdiente Sieger am gestrigen Tag war. So ging ein sehr schöner Tag langsam aber sicher vorbei, viele Zuschauer blieben noch lang auf dem Sportplatz für das ein oder andere Gespräch mit unseren Jungs.

    Ein Highlight zudem auch, dass Matthias Eisenbach (Eisenbach Sport) gestern vor Ort war und unsere Fanartikel vor Ort ausstellte und verkaufte. Der Stand wurde sehr gut angenommen und unsere Zuschauer konnten sich einkleiden.

    Auf geht´s, SG !

  • +++ Auswärtsdreier dank starken Baldauf & Murati +++

    +++ Auswärtsdreier dank starken Baldauf & Murati +++

    Tuspo Grebenstein – SG Klei./Hun./Doh. 1:3

    Auch das zweite Spiel der Rückrunde konnte unsere SG erfolgreich gestalten und gegen den Verfolger aus Grebenstein dreifach punkten. Die Vorzeichen standen indes nicht besonders gut, Andjelkovic hatte eine ganze Reihe an Ausfällen zu beklagen, doch wie sich herausstellte ging das dem Gastgeber ähnlich. Mit Schinzel, Schäfer, Schwenda, Demus, Küllmer und Akcay musste Andjelkovic gar auf 6 Spieler verzichten, beorderte deshalb auch Gries und Fuhrmann aus der zweiten Mannschaft in den Kader.

    Dennoch sollte es reichen in einem mäßigen Gruppenliga – Spiel, wo beide Teams sich nicht mit Ruhm bekleckerten und auf einem vorzüglichen Platz Stockfehler und Abspielfehler zeigten. Doch das etwas aktivere Team waren dennoch die „Schwarzen“, auch wenn sich das nicht in unzähligen Möglichkeiten zeigte. Unsere neu zusammengestellte Verteidigung um Jank, Bazzone, Rippel & Kublik ließ überhaupt nichts zu, vorne näherten wir uns an.

    Also brauchten wir ein Zufallsprodukt, als im 16 – er des Tuspo der Ball nicht geklärt werden konnte, stand der gut aufgelegte Murati goldrichtig und verwertete zur Führung – 1:0. Doch wenig später nach einem Missverständnis in der Zentrale konterte Tuspo uns mustergültig aus und einmal mehr traf Manuel Frey zum Ausgleich – 1:1. In Hälfte zwei waren wir dann dennoch deutlich aktiver und wollten den Sieg mehr als der Gastgeber. Dabei waren Murati, Ötze und Baldauf immer wieder schwer in den Griff zu bekommen, zum Teil wurde es auch immer mal mit dem etwas gröberen Foulspiel versucht.

    Schließlich musste eine Standardsituation aus 30 Metern her: Despotovic legte den Ball nach links ab, Baldauf nahm Maß und hämmerte das Kunstleder in den oberen Torwinkel. Der Keeper aus Grebenstein blieb regungslos stehen, auch da blieb ihm nur das „Staunen“. Nur kurz darauf war es erneut Murati, am Samstag kaltschnäuzig, der die Vorarbeit von Ötze und Despotovic nutze zur Entscheidung – 3:1. Überglücklich fuhren unsere „Schwarzen“ also nach Hause mit dem Dreier im Gepäck in Richtung Heimat. Nun hofft man, dass sich das Lazarett rechtzeitig für das Wochenende etwas lockert und sich die Situation in Summe entspannt.

    „Das war nicht unbedingt schön anzusehen, spielt aber tatsächlich überhaupt keine Geige. Wir haben das Ding hier mit Einstellung, Wille und Charakter gewonnen – das ist auch mal sehr, sehr viel wert und daher hat sich die Truppe das erarbeitet. Gut so.“, lobte Andjelkovic.

    Am kommenden Wochenende kommt der Tabellenführer aus Kassel, der unsere Elf im Hinspiel mit 4:0 glatt abservierte.

    Auf geht´s, SG!

  • +++ Kein Spiel gegen Reichensachsen +++

    +++ Kein Spiel gegen Reichensachsen +++

    Das Derby am gestrigen Sonntag gegen den SV Reichensachsen musste leider seitens der Stadt Witzenhausen abgesetzt werden. Nach Platzbegehung am Samstag ließ der aktuelle Zustand keine 90 Minuten Fußball zu, vor allem die Folgen für die 22 Spieler und die Auswirkungen in den nächsten Wochen wären verheerend, hat man doch nahezu alle Heimspiele in der Rückrunde in Kleinalmerode.

    Klar ist natürlich, dass der Platz in Kleinalmerode sehr unter dem Frost und dem Winter gelitten hat, aber erst gegen „Ende März“ von der Stadt bearbeitet, „gestriegelt“ & gewalzt wird. Bis zu diesem Zeitpunkt wird unsere SG nicht spielen können und dürfen. Auf selbiges Vorgehen wartet auch unser Platz in Hundelshausen, auf dem Samstag – allerdings auf Kleinfeld – noch unsere 1. Damen – Mannschaft gespielt hat. Auch dies war also für den Sonntag keine Alternative, ebenso wenig wie der Heimrechttausch mit dem SV Reichensachsen. ( Hinspiel schon in Reichensachsen gespielt )Äußerst schade, befanden sowohl unsere Spieler als auch vermutlich die Vereinskasse. Denn an diesem sonnigen Tag gestern werden wohl viele Zuschauer für dieses Spiel angereist. Nun wird nach einem neuen Termin gesucht, gemeinsam mit dem Gast, was sich aufgrund von Schichtarbeit nicht immer einfach darstellt – wir halten euch auf dem Laufenden.

    „Ich kann die Sorgen, so leid es mir für die Spieler tut, sehr gut nachvollziehen. 2 Spieler haben sich in der Vergangenheit immer wieder aufgrund der Platzverhältnisse bei uns verletzt und wir als Verein müssen auf 2 Plätzen bis Juni klarkommen, da kann ich mir nicht Platz 1 am 13.03 schon hinrichten, wenn dieser noch nicht mal instandgesetzt und aufbereitet wurde.“, meinte Andjelkovic.

    Schade lediglich, dass man für Sonntag keinen Testspielgegner mehr fand und etwas aus dem Rhythmus gerät, dennoch sollten das unsere Jungs verkraften.

    Das nächste Spiel kommt am Samstag in Grebenstein auf unsere SG zu.

    Auf geht´s, SG !

  • +++ Genau rechtzeitig ist unsere SG voll da +++

    +++ Genau rechtzeitig ist unsere SG voll da +++

    FSK Vollmarshausen – SG Klei./Hun./Doh. 1:3

    Genau zum richtigen Zeitpunkt rehabilitieren sich unsere „Schwarzen“ und gewinnen hoch verdient beim ersten Pflichtspiel auf Kunstrasen in Vollmarshausen mit 3:1. Das Ergebnis bei eisigen Temperaturen hätte durchaus höher ausfallen können, dennoch waren mit der Einstellung und der Herangehensweise unserer Elf alle hoch zufrieden.

    Andjelkovic war gezwungen, etwas umzustellen und somit spielte nicht die Elf aus dem letzten Vorbereitungsspiel – doch die ersten 11 legten dennoch los wie die Feuerwehr. Sie gingen aggressiv und sehr kontrolliert zu Werke, ließen den Gastgebern die ersten 5 Minuten des Spiels und übernahmen dann die Kontrolle. Dabei spielten sie sich zahlreiche Möglichkeiten heraus, Schäfer scheiterte mit einem feinen Freistoß am bärenstarken Vollmarshäuser Keeper, nach tollem Pass von Demus scheiterte auch „Ötze“ völlig freistehend vor dem Keeper genauso wie nach 2 hervorragenden Eckbällen Bazzone und Theune jeweils per Kopf. Der Gastgeber dagegen kam zu keinem eigenen gefährlichen Abschluss. Dies lag vor allem daran, weil unsere 2 Innenverteidiger Demus und Rippel im gestrigen Spiel die Note „1“ erhielten und Henning, als auch Zappe in besten Händen waren.

    In der 40 Minute schließlich, nach schnell vorgetragenem Angriff über Bazzone, der auf Despotovic passte und dieser mit seiner Flanke „Ötze“ fand, das verdiente 1:0. Doch die Freude hielt nicht lang, denn fast im direkten Gegenzug traf Henning zum Ausgleich mit dem ersten Torabschluss des FSK. So ging es dann auch in die Pause.

    Doch unsere Elf ließ sich nicht beirren, lief auch nach dem Pausentee sofort an und kam postwendend durch Bazzone nach seinem abgefälschtem Schuss zum erneuten Torerfolg – 2:1. Dann folgte eine schwächere Phase in einem guten bis sehr guten Gruppenligaspiel, in der sich 15 Minuten lang beide Teams viele Fehlpässe leisteten und der Gastgeber um ein Haar durch eine missglückte Flanke zum Ausgleich kam, doch der Ball sprang auf die Latte und landete hinter dem Tor von unserem Keeper Behnke. Danach waren wir wieder wacher und drängten auf die Entscheidung, mit dem schönsten Spielzug des Spiels fiel schließlich das 3:1. Behnke auf Schäfer, der mustergültig auf „Ötze“, der wiederum direkt auf Theune ablegte und dieser erzielte sein erstes Tor für unsere Farben, ebenfalls per Direktabnahme zur Entscheidung. Bei diesem Tor überspielte man das ganze Feld mit 4 Ballkontakten, das gefiel den mitgereisten Zuschauern natürlich sehr.

    Schließlich passierte dann nicht mehr viel – unsere Elf verwaltete das Ergebnis und nahm die 3 Punkte verdient mit nach Hause. So sah es auch Gästetrainer Bernd Sturm, der unsere Elf als läuferisch stark und sehr aggressiv in den wichtigen Zweikämpfen befand.

    Auch Andjelkovic war zufrieden mit seiner Elf: „Das war absolut gut heute, kann man einfach nicht anders sagen. Wir haben schwere Wochen hinter uns, zum Teil auch mit vielen Rückschlägen, von daher freut mich diese geschlossene Mannschaftsleistung umso mehr!“

    In schwarzer Farbe spielten:Behnke, Demus, Bazzone ( C ), Jank, Schinzel, Lange, Theune, Despotovic ( Küllmer ), Beyazit ( Weska ) , Schäfer, Rippel.

    Guter Start, auf geht´s, SG !

  • +++ 4 – er Sieg in Serie, Winterpause +++

    +++ 4 – er Sieg in Serie, Winterpause +++

    SG Klei./Hun./Doh. I – Tuspo Grebenstein Fußball 2:1

    DAS tat nochmal so richtig gut am vergangenen Samstag auf dem Kunstrasenplatz in Heiligenrode. Mit dem nach Reichensachsen, Vollmarshausen & Rothwesten nun vierten Sieg in Serie gegen den Titelanwärter aus Grebenstein, kann man doch noch mit einem breiten Lächeln in die Winterpause gehen. Das Spiel wurde 2 Mal verlegt, Austragungsort sollte dann schließlich der Kunstrasen in Heiligenrode sein, der wieder einmal gut besucht war.

    Unsere „Schwarzen“ begannen hoch konzentriert, wollten unbedingt mit einem guten Gefühl in die Pause gehen, doch wurden früh durch Manuel Frey wach gerüttelt, als er allein vor Behnke auftauchte, der aber parieren konnte. Immer wieder versuchte Grebenstein ihre Spitze Ungewickel anzuspielen, der sofort prallen ließ und dann die Pässe in die Schnittstellen kamen. Dies war einstudiert und nicht einfach zu verteidigen, unsere Elf stellte sich aber dann besser darauf ein und war selbst brandgefährlich.

    Mustergültig spielten wir uns mit Schinzel, Baldauf und Murati über unsere rechte Seite frei, bedienten „Ötze“ und der markierte die Führung, 1:0. Verdient war es, weil wir das Spiel unter Kontrolle hatten und auch mehr Ballbesitz. In der Folge müssen wir dann sogar mit 2 Toren erhöhen, doch nach wiederum tollen Spielzug über Schinzel vergab „Ötze“ völlig blank vor dem Keeper, der seinen Schuss gegen die Laufrichtung irgendwie mit der Fußspitze parierte und nach einem Fernschuss von Baldauf konnte der Schlussmann nur „abklatschen“, lag dann geschlagen auf dem Boden, doch Murati knallte das Leder aus sehr kurzer Distanz über die Latte. Es hätte schon die Vorentscheidung geben können. So blieb es spannend und nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung kassierten wir einen Konter über unsere linke Abwehrseite, wer sonst außer Frey sollte den Querpass schließlich verwerten und den Ball unter die Latte wuchten. Dieser Ausgleich fiel ungünstig mit dem Pausenpfiff. Ein schmeichelhaftes Ergebnis für die Grebensteiner, die dennoch immer gefährlich blieben. Nach dem Seitenwechsel brachte Andjelkovic Schäfer für Despotovic. Im Übrigen musste unser Coach bereits nach 10 Minuten den erneut verletzten Theune vom Platz holen, für Ihn kam Youngster Lange zum Einsatz, der erneut eine ganz starke Partie in seinen jungen Jahren ablieferte.

    Im zweiten Durchgang tasteten sich beide Teams ab, es entwickelte sich eine Partie auf hohem Niveau mit viel Tempo, was jederzeit von seiner Spannung lebte. Mal hatte „weiß“ Übergewicht, mal war „schwarz“ am Drücker, so lag immer irgendwie ein Tor in der Luft. Ein Freistoß von Baldauf verfehlte den Torwinkel nur um einen Zentimeter und ein Bazzone – Solo wurde im letzten Moment noch gestoppt, sonst wäre das 2:1 möglich gewesen. Doch auch Grebenstein nach einer Ecke und vor allem Ungewickel nach Querpass Frey hatten die Gelegenheit ihre Farben in Führung zu bringen. Beide Teams schenkten sich nichts, als schließlich die letzten Minuten in Heiligenrode liefen. Was dann passierte, war kurios: Ein langer Ball von Demus sollte in Richtung „Ötze“ / Schäfer, doch dieser Ball fand keinen Abnehmer, ein Grebensteiner verlängerte den Ball mit dem Kopf zum eigenen Torwart. Zudem hob der Linienrichter auch die Fahne, es wäre also auch noch Abseits gewesen und ein Treffer hätte nicht gezählt. Als der Keeper den Ball in seinem 16 – er holte und am Fuß führte, ging dieser scheinbar davon aus, dass es mit Freistoß wegen Abseitsstellung weitergehen würde. Also schob er den Ball in Richtung der vermutlichen Abseitsstellung, um das Spiel von dort fortzusetzen. Doch es gab nie einen Abseitspfiff – somit schnappte sich „Ötze“ frech den Ball und schon ihn in das leere Tor. Der Unparteiische pfiff und zeigte zum Mittelkreis – das Tor zählt. Damit kochten die Emotionen über, Freude pur auf unserer Seite, pure Wut und Frust bei Grebenstein, verständlich, kämpften sie doch 90 Minuten in einem sehr guten Spiel und hätten sich durchaus den Punkt verdient gehabt.

    Dieses Mal hatten wir also auch das nötige Glück für diesen wichtigen Sieg. Eine Bestnote bei unserer SG verdiente sich allen voran Jannik Schinzel, nahezu jeder gefährliche Angriff lief über seine Seite, er sorgte für Dauerdruck und meldete zudem defensiv seine Gegenspieler völlig ab.

    Aber: Das Kollektiv war wieder mal entscheidend. Eine gute, geschlossene Mannschaftsleistung führte auch hier zum nächsten Erfolg.

    „Super, jetzt ist es Zeit für die Pause. Stark, dass die Truppe nach dieser Durststrecke so zurückgekommen ist, das zeugt von ihrer Moral. Jetzt hätten wir noch gern 1 – 2 Spiele ausgetragen ( grinst ). Wir haben zuletzt wirklich oft genug Pech gehabt, vielleicht sollten wir dafür heute mal belohnt werden. Dennoch, es gab aus meiner Sicht keinerlei Fehler vom Schiedsrichter – Gespann bei der besagten Situation. Man spielt, bis der Schiri pfeift.“, lobte Andjelkovic seine Truppe.

    Ein Sonderlob unserer SG geht an Matthias Schmelz und den TSV Heiligenrode ( TSV 1892 Heiligenrode e.V. – Fußball )für die zur Verfügung – Stellung des Platzes, das Catering, die reibungslose Organisation und die komplette Abwicklung. Auch das ist nicht selbstverständlich.

    Eine tolle Hinrunde geht damit zu Ende, wir blicken demnächst gemeinsam darauf zurück. Unsere SG trifft sich abschließend noch einmal zu einem letzten Training, vermutlich im Schnee und mit orangenem Ball.

    Auf geht´s, SG !

  • +++ 3 Sieg in Folge und Andjelkovic sieht Gelb – Rot +++

    +++ 3 Sieg in Folge und Andjelkovic sieht Gelb – Rot +++

    SG Klei./Hun./Doh. – TSV Rothwesten 3:1

    Am Samstag bereits konnte unsere „Erste“ am Ende verdient den nächsten Sieg einfahren und den Anschluss zur Spitzengruppe somit wiederherstellen. Dennoch, danach sah es zumindest 45 Minuten keineswegs aus, denn der Gast war die bessere Mannschaft. So musste man sich im ersten Durchgang bei Behnke, Demus und dem Aluminium bedanken, dass man nicht in Rückstand geriet. Doch zunächst konnten Willer, Eckhardt und Losic beste Möglichkeiten nicht verwerten, Chancen für 2 oder auch 3 Tore waren aber da. Unsere „Schwarzen“ schienen beeindruckt und konnten sich in der Offensive überhaupt nicht mehr entfalten, so brachte man es nur zu einer „Halbchance“ in der ersten Hälfte.

    Der zweite Durchgang schien besser zu beginnen, doch nach Ballverlust von Baldauf musste Behnke in den Zweikampf mit Akman von Rothwesten. Unser Keeper spielte dabei klar den Ball, dennoch fiel der Stürmer und der Unparteiische zeigte auf den Punkt. Eine unglückliche Entscheidung, die sich Eckhardt nicht nehmen ließ.

    Dies sollte der Weckruf sein für eine Angriffsoffensive unserer SG. Wie ausgewechselt stürmten Sie auf das Tor der Gäste und zeigten wieder den Fußball, der die Zuschauer immer wieder auch zuletzt verwöhnte. Nach unglücklicher Kopfballabwehr vom sonst starken Innenverteidiger Rüb war es einmal mehr Baldauf, der den Ball aus gut 25 Metern in die Maschen hämmerte – wieder ein Traumtor.

    Auch danach spielte nur noch „schwarz“ und schließlich platzt endlich der Knoten von unserem „Ötze“, und wie …. erst erzielte er etwas glücklich mit links die Führung, danach ließ er einen Verteidiger aussteigen und schlenzte das Leder in den oberen Torwinkel. Auch danach stürmten unsere Farben weiter, Chance um Chance kam dabei heraus, jedoch blieb es beim 3:1, dass aufgrund der zweiten Hälfte doch verdient war. Impulsgeber war auch Murati, der zur zweiten Hälfte für neuen Wind im Angriff sorgte und die Abwehr der Gäste ununterbrochen beschäftigte

    .Da das Schiedsrichter – Gespann 3 oder 4 Mal etwas unglücklich agierte und fragwürdige Entscheidungen traf, kriegte sich die Trainerbank um Chefcoach Andjelkovic kaum noch ein. Die Folge war erst der gelbe, wenig später dann der gelb – rote Karton und er musste somit den Innenraum verlassen.

    Am Sieg allerdings gab es nichts mehr zu „rütteln“ – der dritte Dreier in Folge, wir sind wieder da.

    „Nach einer schlechten ersten Halbzeit mit viel Glück haben wir uns hervorragend gesteigert und dann über Kampf zu unserem Spiel gekommen, wieder einmal galt heute Einstellung und Moral als der Schlüssel zum Sieg – gut gemacht von den Jungs!“, kommentierte Andjelkovic.

    Nun steht noch 1 Spiel am kommenden Wochenende gegen den Tuspo Grebenstein an, wir hoffen alle, dass das Wetter uns keinen Strich durch die Rechnung macht.

    Auf geht´s, SG !

  • +++ Ohne 7 – aber mit großer Moral zum Sieg +++

    +++ Ohne 7 – aber mit großer Moral zum Sieg +++

    SG Klei./Hun./Doh. – FSK Vollmarshausen 2:0

    Die Vorzeichen standen am gestrigen, kalten Sonntag nicht wirklich gut für unsere „Schwarzen“, dennoch zeigte die Andjelkovic-Elf ansehnlichen Fußball und gewann am Ende hochverdient gegen die Gäste aus Vollmarshausen.

    Aufgrund von Krankheit, Sperre, Arbeit und Verletzungen fehlten am gestrigen Tage Theune, Schäfer, Schinzel, Murati, Rippel, Hennemuth und Schwenda. Es war also sprichwörtlich das letzte Aufgebot, was der Coach aufzubieten hatte – aufgefüllt wurde das Team mit dem ebenfalls angeschlagenen Vogelsang und Niklas Fuhrmann aus unserer zweiten Mannschaft.

    So war man zunächst auf Sicherheit im Spiel bedacht und begann sehr konzentriert, doch Chancen sollte es im ersten Durchgang erst einmal nicht in Hülle und Fülle geben. Doch dann ereignete sich ein grober Schnitzer in der Gästeabwehr, den Despotovic kaltschnäuzig ausnutzte und mehr oder weniger aus dem „Nichts“ unsere Führung erzielte.

    Die Führung gab uns mehr Sicherheit und wir hatten auch in der Folge den Gegner gut im Griff, die gefährlichen Angreifer Zappe und Henning waren zudem in unserer Verteidigung sehr gut aufgehoben, sie sollten nie voll zur Entfaltung kommen. Dennoch musste auch Behnke dann vor der Halbzeit noch 2 Mal eingreifen, als Henning gefährlich im Strafraum auftauchte. Die größte Gelegenheit ließ dann fast mit dem Pausenpfiff „Ötze“ liegen, als er einmal mehr freistehend vor dem Keeper vergab und diesen anschoss Nein, es läuft derzeit einfach nicht bei unserem Mittelstürmer.

    Die Halbzeit tat uns scheinbar sehr gut, denn nach dem Seitenwechsel fand nur noch das Spiel unserer Mannschaft statt, dabei erarbeiteten wir uns Chancen am laufenden Band. Zu einem ganz wichtigen Zeitpunkt erzielte wiederum Matchwinner Despotovic das 2:0, nachdem Youngster Lange unseren Flügelspieler Akcay in den Raum geschickt hatte und der auf „Despo“ querlegte. Ein Aufbäumen des Gastes gab es gestern nicht, daran änderte auch die Einwechslung des Routiniers Murawski nichts, im Gegenteil. Akcay kam frei vorm Keeper zum Abschluss, ebenso Lange, der knapp am Tor vorbei zielte. Bazzone spielte „Ötze“ 2 weitere Male frei, der aber beide Male allein vorm Keeper vergibt und auch Geburtstagskind Weska scheitert exakt 3 Mal an sich, seinen Nerven und dem Torpfosten, als er sogar noch einen Foulelfmeter vergab. Das Ergebnis hätte also deutlich höher ausfallen müssen und mit 4 – 5 weiteren Toren wäre der Gast noch immer gut bedient gewesen.

    Dies ist aber auch zum Glück das Einzige, was man am gestrigen Tag bemängeln konnte, denn die ganze Mannschaft zeigte wie schon gegen Reichensachsen eine großartige Moral und kämpferisch eine super Leistung. „Schwarz“ half sich untereinander, kommunizierte und kämpfte – dazu spielten wir sehr kompakt und diszipliniert. Akcay machte dabei auf der Außenbahn eine gute Figur, genau wie auch Jank und Debütant Lange in der Zentrale. Demus und Bazzone hielten die Defensivabteilung stabil zusammen und da war dann gestern eben auch noch ein super aufgelegter Njegos Despotovic, dem fast alles gelang.

    Ein ganz wichtiger Dreier und ein tolles Zeichen der gestern zum Einsatz gekommenen Spieler, die sich damit aufdrängen und sich für weitere Startelf – Einsätze anbieten.

    „Die Truppe ist wieder da, wir haben heute wirklich krasse Ausfälle kompensieren müssen und gemeinsam hat die Mannschaft das großartig gemeistert. Ein weiteres Spiel zu null und vorne spielen wir uns viele, viele Chancen heraus – Kompliment an die Jungs!“, lobte ein zufriedener Andjelkovic.

    2 weitere Spiele sind noch angesetzt, natürlich wollen unsere Jungs am liebsten weiterspielen und das „Hoch“ mitnehmen. Weiter so, Männer.

    Auf geht´s, SG !

  • +++ Hallo, „schwarz“ ist wieder da +++

    +++ Hallo, „schwarz“ ist wieder da +++

    SV Reichensachsen – SG Klei./Hun./Doh. 0:2

    Eeeeeeeendlich, nach einer nahezu unendlich langen Zeit ohne Sieg setzen unsere Männer ausgerechnet bei der schweren Auswärtshürde und dem Derby in Reichensachsen ein dickes Ausrufezeichen. Hoch verdient fährt unser Team diesen Sieg ein, der hätte zudem deutlich höher ausfallen können. Dazu kommt, dass man über 1 Stunde in Unterzahl gespielt hatte. Es waren die alten Tugenden, an die sich unsere Mannschaft erinnert hatte und ein besonderer und ganz emotionaler Tag des Florian Baldauf.

    Von Beginn an agierte unsere Elf hoch konzentriert, der Wille war förmlich greifbar. Viele Zuschauer fanden an dem kalten Sonntag den Weg auf den Kunstrasen nach Reichensachsen, sie sollten ein von unserer Elf sehr gut organisiertes Spiel zu sehen bekommen. Zunächst tasteten sich beide Teams ab. Der SVR musste dabei auf ihren gefährlichsten Angreifer aufgrund von Krankheit verzichten, unser Ex – Spieler Swinarski musste also zuschauen und die Daumen drücken. Doch 2 weitere ehemalige Spieler trugen mit Dreyer und Cios auch das Trikot des Gastgebers. Eine erste Halbchance hatte Despotovic, sein Abschluss fand den Weg zum Tor aber nicht. Danach gab es noch einen gefährlichen Freistoß von Baldauf aus gut 30 Metern, der den Kasten nur ganz knapp verfehlte. Es dauerte also bis Minute 22, als Bazzone einen wichtigen Zweikampf in der Zentrale gewann und das Leder zu Baldauf geriet, der zog in seiner gewohnten Manier an und drückte mit seinem starken linken Fuß aus etwa 20 Metern unhaltbar für Göhler ins untere Eck ab – 1:0. Ausgerechnet Baldauf, der sich in seiner aktuellen ganz schweren und emotionalen Situation entschied, zu spielen. Er trug unter seinem Trikot ein T – Shirt mit dem Bild seines verstorbenen Bruders. Es gab niemanden, der Flo dieses Tor nicht gönnte. Ein ganz besonderer, trauriger, emotionaler und dennoch schöner Moment, wo alle Spieler ohne Ausnahme Flo in ihre Arme schlossen und sich mit ihm freuten.

    Dann eine entscheidende Szene nach etwa einer halben Stunde, Rippel grätschte Schätzke den Ball vom Fuß, spielt dabei eindeutig den Ball, trifft aber auch den Gegner. Aus unserer Sicht eine klare gelbe Karte – diese hatte der Unparteiische schon in der Hand, doch das nicht endende Reklamieren der Gastgeber führte auf welchen Wegen auch immer dazu, dass der Schiedsrichter die rote Karte zeigte. Unterzahl, auswärts im Derby und noch über eine Stunde zu spielen, es gibt bessere Vorzeichen. Der zuerst scheinbar schwer verletzte Spieler konnte dazu dann doch sofort weiterspielen, viellt. wurde er also doch nicht so schwer getroffen, wie es der ein oder andere wahrgenommen hat.

    Doch was unsere Elf gestern lieferte und mit welcher Einstellung Sie zu Werke ging, dass haben sich zuletzt doch viele Zuschauer ersehnt. Denn Sie haben gekämpft und sind gerannt, unaufhörlich – dazu waren Sie auch in Unterzahl das bessere Team. Lediglich 1 Chance durch Stromczinsky musste Behnke in 90 Minuten vereiteln, den Rest der Angriffe fing unsere Defensive um den bärenstarken Tim Demus ab. Auch nach dem Pausentee blieben wir gefährlich, störten die Angriffsversuche des Gegners und verteidigten sehr kompakt, der SVR fand keine Mittel diese Defensive zu durchbrechen, dazu blieben wir über Baldauf und Murati sehr gefährlich. Also kam es, wie es kommen musste, Schinzel störte die wackelige SVR – Verteidigung früh, Baldauf staubte innerhalb des 16 – erst beim Missverständnis zwischen Cios und Gadea ab, knallte das Leder erneut in die Maschen – 2:0 für „schwarz“.

    Wer nun dachte, wir hören auf, sollte sich irren. Die Defensive stand und immer wieder fuhren wir gefährliche Angriffe. Murati bereitete nach tollem Solo mustergültig für „Ötze“ vor, doch der vergab freistehend genau wie wenig später, als er völlig allein auf Göhler zuging und den Ball nicht in den Maschen unterbrachte. Auch sein Querpass auf Murati kam kurz vor Ende der Partie nicht an. Dies waren weitere drei, viel 100 % – ige Chancen, die wir leider verpassten. Leider wurde es auch in der Nachspielzeit nochmal richtig hitzig und Jung als auch Murati mussten mit der Ampelkarte nach Rudelbildung vom Platz. Auch da merkte man, dass der Unparteiische große Schwierigkeiten mit dem Spiel hatte. Beim Abpfiff hörte man nur noch unseren einmal mehr großen Anhang, der an uns geglaubt hat. Die Spieler lagen sich in den Armen und die Erleichterung war allen ins Gesicht geschrieben.

    Für Aufsehen am gestrigen Tag aber sorgte auch, dass ein alter Bekannter sich in die Startformation von Andjelkovic geschlichen hatte. Kalle Theune agierte neben Bazzone nach 3 – jähriger Fußballpause auf der „6“ und es wirkte, als hätte er nie aufgehört Fußball zu spielen.

    „Das war es & das sind sie ….. so kenne ich meine Jungs und so will ich sie auch sehen, so habe ich sie kennengelernt. Wir haben heute alles mitgebracht, Kampf, Wille, Laufbereitschaft, Mut und Leidenschaft – und dann sind wir schwer zu besiegen. Dass hat mir zuletzt gefehlt, daher toll, dass wir es nicht verlernt haben.“, lobte Andjelkovic hoch zufrieden.

    Intern hört man, dass man den Blick auf die Tabelle meiden möchte und nur noch auf sich selbst schaut. Vielleicht ist das ein gutes Rezept, wenn es diese Leistungen nach sich zieht.

    Schön, dass wir diese lange Durststrecke endlich beenden konnten & schön, dass ausgerechnet Baldauf zum Matchwinner avancierte.

    Auf geht´s, SG !

  • +++ Ohne 6 voll in die Krise +++

    +++ Ohne 6 voll in die Krise +++

    KSV Hessen Kassel II – SG Klei./Hun./Doh. I 4:0

    Eine weitere, deutliche Niederlage kassierte unsere SG am gestrigen Sonntag bei sonnigem Wetter auf dem Kunstrasenplatz am Auestadion. Einmal mehr standen die Vorzeichen schlecht, Andjelkovic musste die Mannschaft völlig neu formieren durch die Ausfälle von Weska, Hennemuth, Schäfer, Bazzone und Murati – Schinzel war dazu angeschlagen.

    Dennoch verliefen die ersten 35 Minuten wie zuletzt nicht mal schlecht, man verteidigte die Kasseler Reserve konzentriert, zudem agierten diese ausschließlich mit hohen Bällen. Dazu kamen noch 2 hervorragende Tormöglichkeiten, die aber durch Schinzel, der in den Sturm beordert wurde, und Despotovic, ungenutzt. Da hätte eigentlich das 1:0 für die „Schwarzen“ fallen müssen, doch Zunker parierte 2 X stark. Es passt einfach zu unserer momentanen Situation genauso, wie der Rückstand, als ein langer Ball von unserem Keeper unterschätzt wurde und Fischer sich per Kopf mit der Führung bedankte.

    Doch danach hatten wir sofort den Ausgleich auf dem Fuß, doch wiederum Schinzel vergab aus spitzem Winkel und ein reguläres Tor durch Zusammenarbeit von Demus und Jank wurde fälschlicherweise aberkannt, nun kommt also auch noch Pech hinzu. Als klar war, dass es mit einem 0:1 in die Pause ging, verschliefen wir 2 weitere lange Bälle und per Doppelschlag erhöhten die Junglöwen noch vor dem Pausentee auf 3:0 – die Vorentscheidung.

    Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie. Wir waren an diesem Tag wie die Wochen davor nicht in der Lage einen solchen Rückstand zu verkraften und aufzuholen, die Kasseler hingegen konnten einen Gang zurückschalten. Sinnbildlich das 4:0 – eine Ecke wird kurz ausgeführt, unsere Mannschaft verschläft dies völlig, der Angreifer geht ungestört bis an den Strafraum und zirkelt den Ball ins lange Eck zum Endstand. Es sind unerklärliche Unaufmerksamkeiten, die wir in allen Mannschaftsteilen aufweisen.

    Das sollte es dann auch gewesen sein von einem weiteren gebrauchten Sonntag. Die Realität kann nun keiner mehr verbergen, unsere SG steckt in mitten einer Krise und rutscht in das Tabellenmittelfeld ab. Es kann nun nur noch darum gehen, notwendige Punkte zu sammeln, um den Abstand nach unten groß zu halten. Dies wird sicher aktuell schwer genug.

    „Die Truppe ist nun endgültig völlig verunsichert, wir machen in allen Teilen der Mannschaft krasse individuelle Fehler, weil uns eben das Selbstvertrauen völlig abhanden gekommen ist. Ein Stück weit ist dies in der jetzigen Situation auch normal – nur jetzt ist jeder Einzelne gefordert diesen Karren, den wir zusammen in den Dreck gefahren haben, gemeinsam wieder rauszuziehen – und das wird sehr, sehr schwer.“, kommentierte Andjelkovic nach dem Spiel.

    Die Köpfe unser Spieler hängen, große Enttäuschung macht sich breit. Dies ist oft so, wenn man ein Ziel aus dem Augen verliert oder den eigenen Anspruch an etwas korrigieren muss. Dennoch ist es noch für nichts zu spät und es gilt weiterhin daran, hart an sich zu arbeiten um dies im Sinne unseres Vereins zu ändern.

    Kopf hoch, Männer – wir stehen hinter Euch und ihr werdet auch diese Hürde nehmen.

    Auf geht´s, SG !