Kategorie: Spielberichte 1. Mannschaft

  • +++ Erneut enttäuschender Auftritt  +++

    +++ Erneut enttäuschender Auftritt +++

    SG Klei./Hun./Doh. I – SG Reinhardshagen 1:3

    Am gestrigen Mittwoch wurde unter Flutlicht in Hundelshausen das verlegte Heimspiel gegen die SG aus Reinhardshagen wiederholt, was aufgrund des Hessenpokals verschoben wurde.

    Unsere SG war gewillt, sich die Tabellenspitze zurück zu erobern, leider sollte daraus aber nichts werden. Denn was letztlich blieb, waren einmal mehr gute 35 – 40 Minuten, danach riss unser Spiel ähnlich wie gegen Zierenberg vor 2 Wochen völlig ab. Dabei begannen wir sehr stark, drückten den Gast in Ihre Hälfte und überzeugten spielerisch und auch kämpferisch, großer Antreiber dabei Tim Demus in unserer Zentrale. So dauerte es nicht lang und wir bekamen gute Möglichkeiten, zunächst wurde „Ötze“ 2 X toll über Murati und Baldauf frei gespielt, doch er scheiterte erst am Keeper und kurz darauf am Pfosten. Wenig später wurde Murati im 16 – er gefoult, der unglücklich agierende Unparteiische aber verlegte das Vergehen aus dem Strafraum und entschied auf Freistoß. Selbst der war brandgefährlich, Baldauf zimmerte das Leder auf das Gehäuse und der Gästekeeper konnte in höchster Not entschärfen.

    Bitter, dass dann Bazzone mit Oberschenkelproblemen vom Platz musste, ihn ersetzte Weska. Dennoch kam es zu diesem Zeitpunkt dann mehr als verdient, eine Vorlage von Schäfer konnte „Ötze“ schließlich doch im dritten Anlauf zum 1:0 nutzen. Die kalte Dusche ließ aber nicht lang auf sich warten. Wir bekamen das Leder relativ unbedrängt nicht aus unserer Gefahrenzone, brachten so den Gast vor unserem 16 – er ins Spiel und stoppten diesen dann per Foul. Den fälligen Freistoß verwandelte Schuldes aus 25 Metern per Traumtor in den Winkel. Es war die erste Aktion der Gäste überhaupt

    .Nach dem Ausgleich wirkten wir geschockt, versuchten dennoch auf das 2:1 zu drängen ohne aber weiter zwingend zu werden. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild. Der Gast war wild entschlossen, verteidigte aggressiv und robust und setzte mit langen Bällen nun Nadelstiche. Leider müssen wir hier aber erwähnen, dass dann beim 1:2 als auch beim 1:3 unsere Verteidigung völlig desolat und vogelwild war. Beim ersten Treffer umspielte der Gast ab der Mittellinie gar beide unserer Innenverteidiger bevor er das Tor erzielte.

    Das 1:3 verlief ähnlich, ein einfacher Befreiungsschlag konnte nicht geklärt werden und einmal mehr sahen wir sehr schlecht aus gegen die einzigen 2 – 3 offensiven Akteure der Gäste.In der Folge waren wir völlig unsortiert und haben sogar Glück, nicht noch das 1:4 kassieren. Es dauerte dann gute 15 Minuten bis wir uns wieder gefangen hatten. Doch die daraus entstandenen Möglichkeiten vergaben Weska, „Ötze“ oder Jank weiter leichtfertig.

    Somit blieb es bei diesem Ergebnis und aufgrund der zweiten Hälfte muss man leider fast erneut sagen, dass diese Niederlage in Ordnung geht, denn unsere Mannschaft ließ die nötige Gegenwehr und den Kampfgeist in Hälfte 2 vermissen. Einzig Murati, Baldauf und Demus versuchten es über gut geführte Zweikämpfe – dies ist sicher zu wenig für unser Team. Mit dieser anhaltenden Leistung bleibt uns nichts anderes übrig als festzustellen, dass wir so in der Spitzengruppe dieser Liga nichts verloren haben. Eine mitunter leichtfertige und ganz schwache Chancenverwertung, die seit Wochen Bestand hat, trifft nun noch auf eine desolate Leistung in der Defensive. Das „i Tüpfelchen“ bildet dann sicherlich die Einstellung oder die Wahrnehmung des ein oder anderen Spielers von seiner selbst erbrachten Leistung. Dies mag zum Klassenerhalt reichen, zu viel mehr aktuell leider nicht.

    „Heute kam es drauf an eine Reaktion zu zeigen, das haben wir wieder mal verpasst. Wenn es nicht am Willen und am Können liegt, bleibt nur die logische Konsequenz dass wir einfach schwächer sind als dieser Gegner – jeder einzelne Spieler von uns also als jeder Spieler der SGR. Dass ist die logische Konsequenz.“, kommentierte Andjelkovic.

    Am Sonntag fährt unsere SG I zum KSV Hessen, die bombastisch aufgelegt sind. In der momentanen Verfassung fahren wir natürlich als krasser Außenseiter zu diesem Spiel.

    Auf geht´s, SG !

  • +++ Zurück an die Spitze für 1 Woche +++

    +++ Zurück an die Spitze für 1 Woche +++

    TSV Wolfsanger – SG Klei./Hun./Doh. 0:3

    Am gestrigen, sonnigen Sonntag trat man beim TSV Wolfsanger an. Auf der schönen Sportanlage glänzt nun ein neuer Kunstrasenplatz, auf dem sollte es dann auch pünktlich ab 15 Uhr losgehen.

    Zugegeben, es war kein sonderlich packendes oder spannendes Spiel, was die mitgereisten SG´ler zu sehen bekamen, aber eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den Vorwochen. Von Beginn an übernahm man die Spielkontrolle und drängte den Gastgeber in die eigene Hälfte. Dies zahlte sich früh in Tormöglichkeiten aus, die aber erst einmal ungenutzt blieben. In der 20 Minute dann aber konnte Bazzone mit einem feinen Pass Baldauf frei spielen, der den Keeper überlupfte und das 1:0 für „schwarz“ erzielte, es war die hochverdiente Führung.

    Im Anschluss gab es dann noch weitere gute Möglichkeiten durch Baldauf, der allein auf den Keeper zulief oder nach feinem Pass von Demus auf eben Despotovic, der ebenfalls alleinstehend vor dem Keeper an diesem scheiterte. Auch „Ötze“ hatte im Abschluss zunächst kein Glück, so ging es mit einem sehr schmeichelhaften 1:0 für den Gastgeber in die Pause, hätte es doch schon deutlich anders stehen können.

    Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild, unsere Elf kontrollierte das Spiel nach Belieben und ließ keine Aktionen des TSV zu. Das erlösende 2:0 erzielte dann schließlich doch „Ötze“, nachdem Baldauf auf Demus durchgesteckt hatte und dieser gewohnt uneigennützig auf den besser postierten Torjäger querlegte. Unser Kapitän lieferte wieder eine starke Partie ab .Danach erinnerten sich viele an die vielen vergebenen Chancen gegen den SV Kaufungen, denn wieder einmal waren wir viel zu unkonzentriert im Abschluss und vergaben reihenweise gute Möglichkeiten. Murati, Baldauf, 2 X „Ötze“ sahen dabei oft nicht gut aus, Baldauf verpasste seinen zweiten Treffer sogar 1 Meter vor der Torlinie, als ihm der Ball durch die Beine rutschte.

    Die Erlösung besorgte dann Bazzone, nachdem er kurz vor Ende der Partie bei einem gut vorgetragenen Konter auf Zuspiel von Weska flach in die Ecke traf.

    Der Schlusspunkt in einer einseitigen Partie, in der unsere Männer stark verbessert agierten. Besonders lobenswert auch die Leistung vom Außenverteidiger Krumbein, der seinen Gegenspieler komplett abmeldete und sich immer wieder mit in die Offensive einschaltete.

    „Wir waren heute verbessert und haben ein solides Spiel abgeliefert und das war auch absolut notwendig. Dennoch verbleibt etwas Sand im Getriebe, allen voran im Umgang mit unseren Chancen, was mich allmählich etwas nervt. Wir gehen zu leichtfertig damit um, das wirkt dann teilweise lässig und auch arrogant und das haben und werden wir sofort abstellen.“, kommentierte Andjelkovic.

    Nun ist es also soweit, man grüßt von der Tabellenspitze und spielt am kommenden Wochenende beim Pokalkracher in Biedenkopf, das Punktspiel gegen die SG Reinhardshagen wurde auf den darauffolgenden Mittwoch verlegt.

    Eine spannende Woche steht an, auf geht´s, SG !

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  • +++ Herber Rückschlag für die „Erste“ +++

    +++ Herber Rückschlag für die „Erste“ +++

    SG Klei./Hun./Doh. I – TSV Zierenberg 2:4

    Am zweiten Wochenende in Folge lieferten unsere „Schwarzen“ einen ganz schwachen Auftritt und wurden dafür folgerichtig bestraft. Seit fast einem Jahr verlor man wieder ein Heimspiel in Hundelshausen.

    Bereits gegen den VFL Kassel war man der Niederlage nah, leistete sich unerklärliche Abspielfehler und ließ Einsatzwille und Struktur völlig vermissen. Doch man war mit Fortuna im Bunde und holte den „Dreier“ irgendwie noch nach Hause.

    Gestern sollte dies aber bestraft werden. Wir hatten nur exakt 20 solide Minuten, in denen wir Gegner und Ball laufen ließen, das Spiel also mehr oder weniger unter Kontrolle hatten. In dieser Phase fiel auch die verdiente Führung durch „Ötze“, den Jank gut frei spielte. Darauf folgte eine weitere Möglichkeit, dann war es vorbei mit dem Auftritt unserer Jungs.

    Man lud den Gast ein, mutiger zu werden. Wieder spielten wir Fehlpass um Fehlpass, wieder verloren wir die Übersicht und ließen uns im Spielsystem völlig auseinander reißen, wieder gingen wir nicht zielstrebig genug in die Zweikämpfe. So spielte dann schließlich nur noch der Gast aus Zierenberg und belohnte sich auch. So machte Theo Scharf den Ausgleich nach einem von unzähligen Ballverlusten auf unserer linken Außenbahn, der Treffer traf uns und Zierenberg wollte dies nutzen, mit Erfolg. Möller brachte den Gast nach dem Seitenwechsel sogar in Führung nach feiner Vorarbeit von Grgic, den keiner unserer Verteidiger gestern wirklich in den Griff bekam. Er selbst sollte dann auch nach Einzelaktion die Vorentscheidung herbeiführen und markierte das 3:1 höchst persönlich.

    Wir waren klinisch tot, kein Aufbäumen, kein Ruck, im Gegenteil: Das 4:1 durch einen Distanzschuss, den Rippel ganz unglücklich unhaltbar ins eigene Tor lenkte. Es passte zu diesem Tag. Der tolle Treffer von unserem „Ötze“ zum 2:4 sollte nur noch Kosmetik bedeuten

    .Anhang, Verantwortliche und Betreuer waren sichtlich sprachlos. Man hatte in einer zum Teil hart geführten Partie eine schlechte Leistung geboten und ist zu keiner Zeit wie ein Tabellenführer aufgetreten. Bei dieser Leistung ging dann auch völlig unter, dass die Unparteiischen oft mit dem Geschehen überfordert waren und Schwierigkeiten hatten, die Partie zu leiten. Ähnlich schwach, wie unermüdlich diskutierende und reklamierende Zierenberger, ganz gleich ob bei Einwurf, Ecke, Presschlag, Foul oder Abseits. Es schien uns zu beeindrucken, zumindest beflügelte es uns gestern nicht.

    So verpasste es der Unparteiische den Akteur Mustafa nach mehrfacher Beleidigung des Feldes zu verweisen und fiel immer wieder auf theatralische Einlagen herein. Aber: Es hätte am Spielstand nichts geändert – wir wollen sagen, der Schiri und sein Gespann waren ganz sicher nicht schuld am gestrigen Ergebnis.

    Die Niederlage tut ganz besonders weh, da es nun das zweite Spiel in Folge auf diesem Niveau ist und die Formkurve somit nach unten zeigt. Dennoch sind wir bester Dinge, dass die Jungs sich wieder fangen und zu alter Stärke zurückfinden.

    Auch, wenn erst einmal der Frust überwiegt, ähnlich wie bei unserem Coach:

    „Der Gast hat hier ganz verdient gewonnen, da gibt es auch nichts weiter zu erzählen. Von vorne bis nach hinten haben wir alles falsch gemacht, ich habe tatsächlich keinen Lichtblick, an dem ich mich heute hochziehen könnte. Wir hatten keine Antwort auf lange Bälle in unsere Verteidigung, das ist schon bitter und das müssen wir als Mannschaft nun schleunigst hinterfragen. Es kam mir auch oft einfach so vor, als ob wir taktisch alles verlernt hätten.

    Heute ist es nicht mehr zu ändern, es gilt sich nun vorzubereiten und irgendwie eine Wende einzuleiten, nicht nur weil man mal ein Spiel verloren hat, sondern weil die Leistung einfach nicht gestimmt hat. Denn was man laut Zuschauerstimmen vermisst hat, waren aufopferungsvoll um die Tabellenspitze kämpfende SG´ler.

    Männer, es geht weiter – Krone richten und Gas geben.

    Auf geht´s, SG !

  • +++ SG stolpert an die Tabellenspitze +++

    +++ SG stolpert an die Tabellenspitze +++

    VFL Kassel – SG Klei./Hun./Doh. I 2:3

    Ein sehr schwaches Spiel mit glücklichem Ausgang für unsere Farben sahen am gestrigen Sonntag die Zuschauer am Hochzeitsweg in Kassel. Mit dem klaren Ziel, 3 Punkte einzufahren, sind die Schwarzen hoch motiviert angereist. Davon sollte dann aber zumindest im ersten Durchgang wenig zu sehen sein.

    Wir bekamen ab Minute 1 keinen Zugriff auf das Spiel, störten den Gegner nicht und ließen große Räume für die Heimelf von Trainer Kunze. So kam der Gastgeber also zu den ersten zwei guten Möglichkeiten, die noch ihr Ziel verfehlten. Beim dritten Anlauf sollte es aber schließlich klappen – Nach einem Einwurf für unsere Elf in der generischen Hälfte verloren wir den Ball und wurden mustergültig ausgekontert. Der Ball in die Schnittstelle auf Angreifer Melzer war der Schlüssel zum Torerfolg, er blieb cool und ließ Schwenda bei seinem Abschluss keine Chance – 1:0 für den VFL.

    Wer nun dachte, es geht ein Ruck durch die Mannschaft, täuschte sich. Im Gegenteil, der VFL kam zu 4 hochkarätigen Chancen, die allesamt Schwenda mit den Fingern oder den Füßen in aller höchster Not abwehren konnte. So war der Pausenstand mehr als glücklich und hoch verdient, unsere Elf selbst kam kaum zu nennenswerten Möglichkeiten. Lediglich „Ötze“ hatte eine gute Gelegenheit, vertändelte den Ball aber.Die Zuschauer wunderten sich, Andjelkovic kam nach nur 2 Minuten Halbzeitansprache wieder auf den Platz. Was auch immer er aber sagte, es schien Wirkung zu zeigen.

    Unsere Mannschaft war nun wacher und vor allem bissiger, zielstrebiger. Dies sollte sich sofort auszahlen. Despotovic erzielte nach Vorarbeit von Baldauf das erlösende 1:1 und nur kurz darauf nickte Demus einen Freistoß von „Ötze“ zum 2:1 – Führungstreffer ein. Die Kasseler waren geschockt und brauchten etwas, um sich neu zu sortieren.

    Doch wir waren gestern über 90 Minuten nicht „sattelfest“, so kassierten wir nach Hereingabe über unsere rechte Abwehrseite wiederum den Ausgleich und nun war der VFL auch wieder zurück im Spiel. Doch genau in ihrer Drangphase besorgte Murati mit einem erneut tollen Solo die Führung. Er umspielte erst einen Verteidiger und dann auch noch den Keeper, schob dann aus spitzem Winkel ein.

    Nach diesem Treffer hätten wir die Vorentscheidung herbeiführen können, eigentlich müssen. Doch Weska, „Ötze“ und Baldauf vergaben jeweils 100 % – ige Chancen, also mussten wir weiter zittern. Und der Gastgeber erzielte natürlich nach Freistoß auch noch den Ausgleich, doch der Treffer wurde aberkannt, was für hitzige Stimmung und Diskussionen sorgte. Wenig später war Schluss und man hatte sich tatsächlich zum sehr schmeichelhaften Sieg gezittert.

    Es war viellt. das schwächste Spiel unserer Farben in der bisherigen Saison, umso wertvoller das es dennoch gewonnen werden konnte. Besonders auffällig – so sahen es die mitgereisten Zuschauer und ein Vertreter des VFL – war Tim Demus, der nach dem Seitenwechsel das Spiel an sich riss und unermüdlicher Antreiber war, Zweikämpfe gewann und das Spiel nach vorne eröffnete.

    Andjelkovic war trotzdem angefressen und wollte sich direkt nach dem Spiel noch nicht so richtig freuen:

    „Das war brutal schlecht, wir hatten heute mehr Glück als Verstand. Klar zählen jetzt nur die 3 gewonnenen Punkte aber wir haben heute gefühlt einfach alles falsch gemacht, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Das müssen wir Dienstag aufarbeiten, das war nicht die Art und Weise, die ich verlange und fordere.“

    Somit rutscht unsere SG erstmals in der noch jungen Saison auf Platz 1 vor, Tabellenführer.

    Auf geht´s, SG !

  • +++ „Erste“ auch Remis – fühlt sich wie der Verlierer Teil II +++

    +++ „Erste“ auch Remis – fühlt sich wie der Verlierer Teil II +++

    SG Klei./Hun./Doh. I – SV Kaufungen 07 1:1

    Ganz besonders schwer fällt es uns heute, die richtigen Worte für das Spiel am gestrigen Sonntag zu finden. Der Spruch „Das muss man gesehen haben“ trifft es auf den Punkt.

    Dabei wollen wir unseren „Schwarzen“ eigentlich nicht allzu große Vorwürfe machen, denn Anhang und Neutrale, auch Gastzuschauer waren sich einig. Dass waren wohl mit die stärksten 35 – 40 Minuten, die unsere Elf daheim in Kleinalmerode im vergangenen Jahr gezeigt hat. Teilweise war das schon beeindruckend. Denn mit Anpfiff des Schiedsrichters rannten die Andjelkovic – Männer wie besessen die Kaufunger Defensive an. Der Gast war völlig überrascht, teilweise beeindruckt und machte Fehler, viele Fehler. So kamen wir ab Minute 2 zu Chancen in Hülle und Fülle und somit sind wir auch schon bei der traurigen Nachricht des Tages angekommen. Wir konnten von ca. 8 Torchancen, davon würden wir uns auf 5 – 6 100 % – ige festlegen wollen, lediglich eine verwerten und die 1:0 – Führung durch Murati erzielen.

    Despotovic allein vorm Keeper, Jank aus 16 – Metern einen Millimeter am Gehäuse vorbei, Schinzel an die Latte, Schäfer an die Latte, Ötze an die Latte & 2 Mal völlig freistehend vor dem Gehäuse als der Keeper schon geschlagen war ….. Man kann sich aus dem bunten Blumenstrauß einfach etwas aussuchen.

    Selbst der SVK – Vorstand musste zur Halbzeit schmunzeln: „Dass es hier nicht 5:0 steht grenzt an ein Wunder. „Und der Gast selbst ? Er fand überhaupt nicht statt in der 1. Halbzeit und schleppte bzw. rettete sich in die Pause. Ein „mulmiges“ Gefühl blieb dabei, gibt es doch die eisernen Fußballgesetze wie zum Beispiel „Wer Sie vorne nicht macht, ……!“.

    Zugegeben, nach dem Seitenwechsel gab es nicht selbiges Feuerwerk wie in Durchgang 1, dennoch hatten wir das Spiel im Griff und kamen vereinzelt zu Möglichkeiten. Doch es ging so weiter wie oben bereits erzählt, hier für den 2. Durchgang kurz zusammengefasst: Murati nach einer Ecke scheitert am stark parierenden Keeper, Baldauf aus 16 Metern zielt vorbei, Ötze verzieht nach Auflage von Murati wiederum bei einem schon geschlagenen Keeper und 2 vielversprechende Freistöße aus rund 18 Metern fanden einmal mehr nicht mal den Weg zum Gehäuse der Gäste. Dazu kommt, dass ein klarer Foulelfmeter an Murati verwehrt blieb und leider auch ein Handelfmeter, wo der Unparteiische sogar richtigerweise auf Handspiel entschied, das Vergehen jedoch einen Meter nach außen verlegte an die Strafraumkante. Der Spieler stand sichtbar deutlich im 16 – Meter – Raum – bitter.

    Nun ist alles erzählt, es fehlt noch das i – Tüpfelchen aus der 65 Minute. Wie aus dem nichts marschierte Boll von der Mittellinie im Sprint über unsere linke Abwehrseite und drang auch in den Strafraum ein, er legte den Ball zurück und aus der Drehung war es wie zuletzt gegen uns der immer treffende Müller, der Schwenda keine Chance zur Abwehr ließ.

    Es war die erste und letzte echte Chance der Gäste, die in der Nachspielzeit noch zu einem weiteren gefährlichen Kopfball nach Flanke aus dem Halbfeld kamen.

    So gab es bei Abpfiff also ganz lange Gesichter, Enttäuschung und auch Wut. Keiner der Spieler und auch der Zuschauer wollte es so richtig akzeptieren, was passiert war. Freude und grinsende Gesichter waren natürlich beim Gast zu sehen, die mit dem Auswärtspunkt sehr gut leben konnten, vor allem nach diesem verrückten Spielverlauf.

    „Natürlich bin ich maßlos enttäuscht aber was und wem soll ich jetzt einen Vorwurf machen. Wir hatten es acht, neun oder zehn Mal selbst in der Hand, wir haben uns auf dem tiefen Boden immer und immer wieder Sachen herausgespielt und erarbeitet, alles gemacht was ich eingefordert habe. Wir haben heute einfach das Ding nicht rein gekriegt und daran hat es gelegen, dass wir heute nicht der Sieger sind.“, kommentierte Andjelkovic.

    Nun gilt es, diesen eigenartigen Spieltag zu verarbeiten, die Trainingswoche zu nutzen und sich bestens vorzubereiten auf die kommende Auswärtshürde beim VFL Kassel.

    Köpfe hoch, auf geht´s, SG !

  • +++ Kantersieg beim 6 – Punkte – Wochenende +++

    +++ Kantersieg beim 6 – Punkte – Wochenende +++

    SG Klei./Hun./Doh. I – SC Calden/Meimbressen 7:1

    Mit dem Erfolg unserer ersten Mannschaft am gestrigen Sonntag fielen in den 2 Spielen in Hundelshausen also in Summe sage und schreibe 14 Tore. Was besseres hätten sich die Zuschauer gestern gar nicht vorstellen können.

    Aber der Reihe nach, denn danach sah es ca. 40 Minuten lang nicht wirklich aus. Es war ein ungewohnt hektisches Spiel, mit vielen Torraumszenen auf beiden Seiten allein in den ersten 10 Minuten.

    So wurde das erste Tor für Calden aufgrund eines Handspiels nicht gegeben, kurz darauf markierte Jank direkt das 1:0 nach Murati – Vorlage flach ins untere Eck. Doch der Jubel hielt nicht lang an, nach einem eher ungefährlichen Freistoß aus dem Halbfeld ging man dem „zweiten“ Ball nicht entscheidend nach, 1:1 nach einem Schuss unter die Unterkante der Latte.

    Wiederum kurz darauf vertändelte der Gästekeeper völlig unnötig den Ball gegen „Ötze“, der das 2:1 erzielen durfte. Auch in der Folge dauerte es, bis man dann endlich etwas Ruhe in das Spiel bekam und den Gegner besser unter Kontrolle hatte.

    Wir ließen dann fast keine Chancen des Gastes mehr zu, unsere hinterste Kette hatte sich auf den quirligen Angriff eingestellt und schienen nun auch aufmerksamer. Als alle den Pausenpfiff erwarteten, gab es noch einen langen, flachen Ball in die Spitze. Mit einer schönen Körpertäuschung drehte sich Murati um seinen Bewacher und schoss den Ball zum erlösenden 3:1 in die Maschen. Balsam für seine Seele, hatte er zuletzt doch nicht das Glück auf seiner Seite.

    Nach dem Pausenpfiff waren unsere „Schwarzen“ wild entschlossen und wie ausgewechselt. Sie ließen dem Gast keine Luft mehr zur Befreiung und schnürten Sie in der eigenen Hälfte ein. Nach einem wunderschönen Spielzug über „Ötze“, Schinzel und dem glücklichen Abnehmer Murati dann das 4:1 – die Vorentscheidung.

    Doch der dann völlig befreit aufspielende Murati wollte noch einen draufsetzen und seinen Dreierpack sicherstellen. Allein in der gegnerischen Abwehr unterwegs gegen 4 Verteidiger umkurvte unser Angreifer alle – irgendwie – und schob zum 5:1 ein.

    Die Belohnung und den Applaus der Fans ließ nicht lang auf sich warten, Andjelkovic holte Ihn vorzeitig vom Platz und brachte Weska. Und dennoch ging es weiter, aus dem Gewühl heraus trug auch Mittelfeldmotor Bazzone sich in die Liste der Torschützen ein und nach uneigennützigem Zuspiel von „Ötze“ auf Weska, markierte schließlich auch er noch seinen Treffer. Um ehrlich zu sein, es gab noch 3 – 4 weitere Gelegenheiten, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, aber es wäre irgendwie zu viel des Guten gewesen, für eine faire und junge Caldener Mannschaft, die so flink begonnen hatten.

    Natürlich waren Zuschauer und Anhang sehr zufrieden mit der gezeigten Leistung. Kurz vor dem Spiel musste man aufgrund einer Verletzung auch noch auf Vogelsang verzichten, auch Baldauf stand nicht einmal auf dem Spielbericht und saß mit anhaltenden Schmerzen draußen.

    „Toller Sieg, den ich so überhaupt nicht erwartet hatte – vor allem nicht nach den ersten 15 Minuten. Der Gast hat verpasst, das Ergebnis beim 3:1 oder beim 4:1 zu verteidigen …. aber wie gesagt, eine sehr junge Mannschaft die aus so Spielen sicher lernt. Ich denke mir, die können in dieser Liga noch viele Mannschaften ärgern.“, kommentierte Andjelkovic.

    Ein sehr gelungenes Wochenende also für unsere Farben.

    Auf geht´s, SG !

  • +++ „Erste“ gewinnt glanzlos in Heiligenrode +++

    +++ „Erste“ gewinnt glanzlos in Heiligenrode +++

    TSV Heiligenrode – SG Klei./Hun./Doh. I 0:3

    In einer eher niveauarmen Partie am Freitagabend wurden unsere „Schwarzen“ ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen am Ende hochverdient in Heiligenrode.

    Wieder einmal wurden wir von zahlreichen Zuschauern aus unseren Ortschaften unterstützt, somit machten wir das Gastspiel beinahe zu einem Heimspiel.

    Wirklich spannend war es allerdings nur exakt 25 Minuten. In dieser Zeit hatte sowohl unser Team, aber auch der TSV jeweils 2 sehr gute Chancen. Es hätte also durchaus schon früh 2:2 stehen können.

    Aber der Reihe nach: Aufgrund der Blessuren zuletzt fielen Kublik, Rippel und auch Baldauf endgültig aus, Despotovic schleppte sich durch die erste Halbzeit, dann nahm Andjelkovic Ihn ebenfalls aufgrund seiner Schmerzen im Oberschenkel vom Platz. Auf Krumbein musste man ebenfalls wegen der Gelb-Rot – Sperre verzichten & Akcay weilt noch im Urlaub. Also baute Andjelkovic wieder fleißig um, Vogelsang und Weska starteten in der Offensive, Schinzel dafür auf der Außenverteidiger – Position.

    Die erste gute Möglichkeit hatte Weska, vorbereitet von „Ötze“. Doch aus sehr kurzer Distanz brachte Weska das Leder nicht im Gehäuse unter, der Keeper konnte zur Ecke abwehren. Dann allerdings 2 Hochkaräter für Heiligenrode. Nach einer Ecke landet ein gefährlicher Kopfball an der Latte, kurz darauf taucht Rümenapp nach verunglückter Abwehr von Gunkel ganz allein vor Schwenda auf – er findet aber 2 X seinen Meister in unserem Schlussmann. Kurz darauf hätte Despotovic einköpfen können, doch auch er verfehlte das Ziel – turbulent war es zu dieser Zeit. Schließlich aber, auf tolles Zuspiel von Despotovic nach einem schnellen Konter, konnten unsere Farben doch in Führung gehen. „Jonny“ Schäfer brach den Bann – auch seinen persönlichen – und erzielte das erlösende 1:0 für „schwarz“ sicher flach in die Ecke aus ca. 14 Metern.

    Dann die entscheidende Szene, nach einem Solo von Alex Bazzone durch das komplette Mittelfeld holt Verteidiger Hille diesen rüde von den Beinen – der Schiri zögert keine Sekunde und verteilt rot. Vom Gastgeber gab es keinerlei Proteste, es war die richtige Entscheidung. Ab diesem Zeitpunkt war die Mannschaft aus Heiligenrode in Schockstarre, ihr gelang nichts mehr, um ehrlich zu sein. Denn nun ging es sehr schnell, unser Team nutzte diese Unordnung eiskalt aus. Einen langen Ball von Demus erarbeitete sich „Ötze“, überlupfte den Keeper zum 2:0 und keine 5 Minuten darauf bekam eben so einen Ball Vogelsang auf den Fuß, der gekonnt zum 3:0 einschob – der Halbzeitstand.

    Nach dem Seitenwechsel, völlig nachvollziehbar, beschränkte sich der Gastgeber auf Schadensbegrenzung und war nun besser sortiert. Unsere Elf nutzte diese Zeit ebenfalls, um Kräfte zu sparen. Dennoch setzte Sie den ein oder anderen gefährlichen Nadelstich, doch mit zunehmender Spieldauer wurde „schlampig“ mit den Möglichkeiten umgegangen.2 X wurde „Ötze“ dabei mustergültig bedient und uneigennützig von Weska allein vor dem Keeper freigespielt. Beide Male sollte der Ball aber nicht im Tor landen. Der Gastgeber hingegen dürfte noch halbwegs froh sein, dass es nach überflüssig harten Fouls gegen wiederum Bazzone und Murati nicht noch einmal „rot“ gegeben hat.

    Es blieb also beim 3:0, was erst einmal 3 wichtige Punkte bedeutet.

    „Ich musste die Mannschaft wieder völlig umstellen, wir können nie mit der Truppe aus dem letzten Spiel anfangen – das ist nicht gut. Mir war auch klar, dass es hier heute sehr schwer wird und das hat man die erste halbe Stunde auch gesehen. Der Gastgeber ist besser als ihr Tabellenstand. Haben sie mehr Glück im Abschluss oder kriegen sie hier nicht rot, bleibt das Spiel bis zum Schluss offen. Die schlechte Chancenverwertung in Hälfte 2 kotzt mich dennoch an, darüber sprechen wir.“ kommentierte Andjelkovic nach dem Spiel.3 wichtige Punkte im Kampf um das obere Drittel.

    Auf geht´s, SG !

  • +++ Gewinner in der Derby – Schlacht +++

    +++ Gewinner in der Derby – Schlacht +++

    SG Klei./Hun./Doh. – SV Adler Weidenhausen II 1:0

    Am Samstag rehabilitierte sich unsere Elf nun endgültig vom Ausrutscher in Wolfhagen und konnte nach dem erfolgreichen Pokalspiel gegen die SG Hombressen/Udenhausen auch die Reserve aus Weidenhausen auf heimischem Terrain schlagen.

    Dabei musste man weiterhin auf den noch verletzten Behnke verzichten, Murati saß seine Sperre noch ab und kurzfristig meldete sich zu allem Übel auch noch Schinzel krank. Die Vorzeichen hätten also besser sein können.

    Dennoch war die Marschroute klar – man wollte unbedingt gewinnen auf einem nicht ganz leicht zu bespielendem, tiefen und nassen Boden.

    Die „Schwarzen“ waren bemüht, das Zepter von Beginn an in die Hand zu nehmen, wurden jedoch früh hart und aggressiv mit Foulspielen des Gastes gestoppt. So kassierten Baldauf und Despotovic schon früh Tritte gegen das Sprunggelenk oder einen Pferdekuss, der Baldauf das ganze Spiel Probleme bereitete.

    So sollte sich die Partie in Summe schließlich auch entwickeln, sie war sehr zerfahren, hektisch und geprägt von unzähligen Fouls und Zweikämpfen. Dabei war dem Unparteiischen früh anzumerken, dass er Schwierigkeiten hat eine klare Linie zu finden.14 gelbe Karten und 3 gelb – rote Karten zeigen deutlich, welche Härte in dieser Partie steckte. Es gab fast keinen Akteur mehr auf dem Feld, der noch keine Verwarnung hatte.

    Chancen blieben also in Hälfte 1 Mangelware, zwei gute Freistoß – Positionen für uns blieben ungenutzt, beide Versuche blieben in der Mauer hängen und eine Hereingabe von Despotovic fand keinen Abnehmer.

    Die besseren Gelegenheiten hatten in der ersten Halbzeit also die Gäste, als gegen Kirschner unser Verteidiger Jank auf der Linie retten konnte.

    Kurz zuvor tauchte Kirschner schonmal allein vor Schwenda auf, der mit einem starken Reflex parierte. Unsere Hintermannschaft hatte fest mit einem Abseitspfiff gerechnet, dieser blieb aber aus.

    Mit dem Unentschieden ging es in die Pause – in Summe kein gutes Gruppenliga – Spiel, es lebte von der Spannung und der Stimmung auf und um den Sportplatz.

    Nach dem Seitenwechsel waren unsere Männer geordneter und wirkten besser organisiert. Man ließ nun den Ball besser durch die eigenen Reihen laufen und näherte sich auch dem Weidenhäuser Tor. Schäfer zog dabei 2 Mal aus aussichtsreicher Position ab, sollte aber keinen Erfolg haben.

    Nach einem Solo von Baldauf passte dieser in die Mitte, fand aber unverständlicherweise keinen Abnehmer und der Ball rollte durch den 16 – er des Gastes.

    Dann tankte sich erneut der quirlige Despotovic durch und flankte auf „Ötze“, der aus 7 Metern den Ball an die Querlatte köpfte – das musste das 1:0 sein

    .Nun überschlugen sich die Ereignisse, nach einem vermeidbaren Foul im Mittelfeld musste Krumbein den Platz eben mit Gelb – Rot vorzeitig verlassen – man war ab der 60 Minute also zu Zehnt. Ähnlich wie es dem Gast in der Vorsaison passierte.

    Doch erstmal änderte dies nichts an unserer Überlegenheit, im Gegenteil. Nach Anspiel von Gunkel legte Schäfer einen überragenden Diagonalball hin, der Abnehmer was einmal mehr „Ötze“ und dieses Mal machte er es besser, schob zum umjubelten 1:0 ein.

    In der Folge konzentrierten sich unsere „Schwarzen“ auf Stabilität in der Defensive und den ein oder anderen schnellen Konter. Eine Möglichkeit war noch da, auf 2:0 zu stellen, doch der Angriff wurde nicht gut zu Ende gespielt.

    Im Mittelfeld rackerten Bazzone und Schäfer unaufhörlich um jeden Meter, hinten hielt Demus den Laden zusammen und sie ließen nichts Eindeutiges mehr zu.

    Kurz vor Ende der Partie gingen dann einmal mehr die Emotionen mit dem ein oder anderen Spieler durch und der Gast holte sich in kürzester Zeit noch 2 Mal Gelb-Rot ab, sie beendeten das Spiel mit 9 Spielern.

    Dann der umjubelte Abpfiff der Schiedsrichters, ein ganz hart erarbeiteter Heimsieg, für den unsere Jungs sehr viel investieren mussten und einen starken Kampf hinlegten.

    „Das war ein absoluter Arbeitssieg und genau dass hatte ich den Jungs vor dem Spiel auch prophezeit. Für mich war völlig klar, dass dieses Spiel hier so laufen wird. Aber: Wir haben diesen Kampf angenommen und eine großartige Moral bewiesen, obwohl vieles gegen uns lief.“, kommentierte Andjelkovic.

    Damit hält man Anschluss zum oberen Tabellendrittel in dieser noch sehr jungen Saison. Bravo, Männer.

    Auf geht´s, SG !

  • FSV Rot-Weiß Wolfhagen 1925 e.V.  – SG Klei./Hun./Doh.      4:0

    FSV Rot-Weiß Wolfhagen 1925 e.V. – SG Klei./Hun./Doh. 4:0

    Wohl noch ein entscheidendes Stück schlimmer traf es unsere „Erste“ in Wolfhagen. Beim hoch gehandelten Gastgeber verlor man nicht nur das Spiel deutlich, sondern auch 3 wertvolle Spieler, die zukünftig erst einmal ausfallen.

    Nach ca. 10 Minuten blieb allen Zuschauern der Atem stehen. Nach einem Zusammenprall von unserem Keeper Behnke mit dem Gästeangreifer Nordmeier blieb Behnke regungslos am Boden liegen. Hektische Aufruhr kam auf, der Schiri winkte hektisch um Hilfe auf dem Platz und die Spieler versuchten den Keeper in die stabile Seitenlage zu bringen.

    Nach wenigen Sekunden schon kam unser Torwart zum Glück zu sich, hatte allerdings große Probleme. Ein Krankenwagen wurde gerufen und das Spiel unterbrochen. Neben dem Platz wurde Behnke im Krankenwagen stabilisiert und in das Klinikum nach Kassel gebracht.

    Ein schlimmer Schock – genauso lief das Spiel nach dieser Szene auch weiter. Kurz darauf verletzte sich Baldauf – der zuletzt so stark aufspielende Akteur konnte ebenfalls nicht weiterspielen und der Verdacht auf eine muskuläre Verletzung ist nun leider gegeben. Wenig später klingelte es dann im Minutentakt in unserem Gehäuse. Unsere Abwehr war völlig „desorientiert“ und scheinbar in einer Schockstarre. Erst verschlief man kollektiv eine kurz ausgeführte Ecke, die der FSV zum 1:0 durch Garwardt nutzte, dann gab man dem Gastgeber über die Außenbahn einmal mehr zu viel Raum. Der Querpass wurde erst stark pariert von Schwenda, beim Nachschuss waren aber wieder keine „schwarzen“ Verteidiger zu sehen – das 2:0. Nur kurz darauf vertendelte Schinzel im eigenen 16 – er den Ball, Wiegand ließ sich nicht bitten und markierte das 3:0.Eigentlich war das Spiel gelaufen – nach 35 Minuten. Zu diesem Zeitpunkt fuhr dann der Krankenwagen mit Behnke auch ab in Richtung Krankenhaus. Küllmer & Demus stellten dann Tim Demus in die Innenverteidigung, um endlich für Ordnung zu sorgen, es half erst einmal.

    Man muss es so sagen, man „rettete“ das 3:0 in die Pause und musste froh sein, dass es nicht noch höher ausfiel.

    Nach dem Pausentee war unsere Elf dann gefasster, etwas stabiler und auch koordinierter. Sie ließen kaum noch Chancen der Gastgeber zu und kamen nun auch endlich mal zu Abschlüssen über „Öze“ und auch Bazzone, die beide das Ziel dennoch deutlich verfehlten. Auch aus 4 Freistößen aus ca. 18 Metern konnten wir keinerlei Profit schlagen, allesamt landeten in der Mauer.

    Und weil der Tag noch einen weiteren negativen Höhepunkt brauchte, musste unser Neuzugang Murati mit „rot“ das Feld vorzeitig verlassen. Vorausgegangen war dieser Szene eine Nicklichkeit mit Garwardt, der bei der Aktion aber unbestraft davon kam.

    In Unterzahl verteidigten die „Schwarzen“ das Ergebnis so gut es ging – das 4:0 nach Kopfball von Bandowski war dennoch nicht zu verhindern. Es sollte der Endstand sein. Eine herbe „Klatsche“ für unser Team, was sich ganz viel vorgenommen hatte in Wolfhagen.

    Ein wahnsinnig enttäuschtes Trainerteam um Küllmer und Demus, denen auch die Worte fehlten: „Ich muss zugeben – da ich die ersten 35 Minuten am oder im Krankenwagen bei unserem Torwart war – dass ich das Spiel nicht wirklich mitverfolgen konnte und auch als ich zurück an der Seitenlinie war, hatte ich nicht wirklich Platz im Kopf für Fußball. Mir fällt daher auch nichts großartiges ein, was ich jetzt hier sagen kann.“, so Küllmer.

    „Ich sehe das ähnlich wie Steppo. Wichtig ist, dass es unserem Torwart schnell besser geht. Das Spiel ist maßlos enttäuschend für uns und absolut bitter. Wir waren heute nie ein gleichwertiger Gegner und haben auch in der Höhe völlig verdient verloren. Es tut mir natürlich leid in der Vertretung für Goran, mit diesem Ergebnis und diesen schweren Ausfällen zurückzufahren.“, so Demus.

    Den Verlust von 6 Spielern über beide Teams und diese Ergebnisse gilt es nun schnell zu verarbeiten, denn Zeit bleibt dafür fast keine. Am Mittwoch kommt bereits der Verbandsligist SG Hombressen / Udenhausen zum Hessenpokal – Schlager nach Hundelshausen.

    Es gilt also, schnell Wunden lecken und Krone richten.

    Eine gute, eine sehr gute Mannschaft verkraftet solche Rückschläge gemeinsam.

    Gute Besserung Disco, Rayk, Jonas & Flo.

    Auf geht´s, SG !

  • +++ Ohne 6 zum Auftaktsieg +++

    +++ Ohne 6 zum Auftaktsieg +++

    SG Klei./Hun./Doh. I – OSC Vellmar II 4:0

    Am vergangenen Samstag war es endlich soweit, der erste Spieltag der Gruppenliga Kassel Gruppe 2 stand auf dem Programm, zu Gast war die U23 des OSC Vellmar, an die man aus der vergangenen Saison keine guten Erinnerungen hatte. Man absolvierte dort ein schwaches Spiel und verlor verdient mit 2:0.Dies wollten unsere Männer vergessen machen, auch wenn die Vorzeichen hätten besser sein können. Andjelkovic fehlten mit „Öze“, Schäfer, Murati, Gossmann, Rippel und Kublik gleich 6 Spieler, die zu ersetzen waren. Doch ein kleiner Lichtblick, dass Alex Bazzone fast über die volle Distanz nach überstandener Verletzung wieder auf dem Platz stand

    .Unsere Mannschaft war von Beginn an das aktivere Team, ließen Ball und den tief stehenden Gegner laufen und spielten zudem auch sehr diszipliniert. So dauerte es nicht sehr lange, bis wir durch Vogelsang nach sehenswertem Diagonalball von Demus 1:0 in Führung gingen. Demus selbst war es kurz darauf auch, der ein 70 – Meter – Solo von Schinzel zum beruhigenden 2:0 erzielte.

    Dies war auch der Pausenstand, Vogelsang und Baldauf hatten noch weitere Gelegenheiten, der Gästekeeper parierte aber jeweils stark.

    Nach dem Pausentee machte der Gast aus Vellmar keine Anstalten, offensiver zu werden, somit lief das Spiel ähnlich weiter wie im ersten Durchgang. Die Folge, das 3:0 durch Baldauf, wieder nach Vorarbeit von Demus. Die 2 „Kumpels“ waren die Dreh- und Angelpunkte in unserem Aufbauspiel. Klar also, dass auch das 4:0 Baldauf überlassen war und er nach perfekter Ballan- und Mitnahme eiskalt vollstreckte.

    Die Vellmarer ergaben sich ihrem Schicksal, unsere „Schwarzen“ hätten indes das Ergebnis noch höher gestalten können. Es blieb aber beim 4:0, was für den Auftakt ein sehr gutes Ergebnis darstellt.

    „Zum Auftakt ist erstmal ein Sieg wichtig, vor allem nach einer so langen Pause – die Höhe spielt dabei für mich überhaupt keine Rolle. Heute haben wir gezeigt, dass wir auch in der Breite gut besetzt sind und es für die Fehlenden nicht selbstverständlich sein wird, dass sie von Beginn spielen.“, kommentierte Andjelkovic den Sieg.

    Nun folgt eine harte Trainingswoche mit einem echten Topspiel am kommenden Sonntag gegen den sehr hoch gehandelten FSV Wolfhagen.

    Auf geht´s, SG !